Workshops/Seminar

Übung macht den Meister

Unsere Workshops und Seminare gehen meist über ein bis zwei Tage. Es werden umfassende theoretische sowie praktische Inhalte vertieft, bearbeitet und umgesetzt. Hier wird erlerntes vertieft und mit dem eigenen Hund umgesetzt.

Die Kosten sowie die Termine für die Workshops und Seminare sind in „Termine im Überblick“ ersichtlich.


Durch die Augen meines Hundes

Wie sieht mein Hund mich eigentlich und wie sehe ich ihn?
Was erwarte ich von meinem Hund und was erwartet er von mir?
Warum funktionieren bei uns manche Dinge nicht und andere dafür so gut?

Antworten auf all diese Fragen möchten wir in dem eintägigen Workshop gemeinsam mit Ihnen klären und herausfinden.

Wir werden verschiedene Beziehungsstrukturen zwischen Menschen und ihren Hunden durchleuchten, beibehalten und verändern.

Auf diesem Tagesworkshop werden wir Wege und Möglichkeiten aufzeigen, eine gesunde Basis mit Ihrem Hund zu schaffen und somit den Grundstein für eine entspannte Mensch-Hunde-Beziehung legen.

Dozenten: Bine Alff und Daniel Herter

Orientierung am Menschen – die Leine ist nur ein Band der Verbindung

Wie schaffe ich es, dass mein Hund mich während des Spaziergangs ansieht?
Ist es möglich, dass er mich ab und an fragt, BEVOR er etwas tut?
Wo will ich hin? Wer führt hier wen?
Gehen sie mit ihrem Hund gemeinsam spazieren oder jeder für sich?
Ihr Hund zieht an der Leine? Er zieht nicht, ist aber selten mit ihnen in Kontakt?
Der Rückruf ist ein heikles Thema, also rufen Sie Ihren Hund besser gar nicht?
Oft hört ihr Hund Ihnen nicht richtig zu, er pöbelt auch mal an der Leine und manchmal geht er auch jagen?
Alles klappt so einigermaßen, aber nichts so richtig?

Hunde kommunizieren via Körpersprache und ein gegenseitiges „Sehen“ ist hierfür unabdingbar.

Wenn nur eins der oben genannten Themen bei Ihnen zutrifft ist dieser 2 -Tages Workshop genau der Richtige für Sie und Ihren Hund.

Auf dieser Veranstaltung lernen Sie ein „Gespräch“ mit Ihrem Hund souverän zu be innen und sich mit ihm zu unterhalten. Ist der erste Schritt schon ungenau, bleibt das Ziel in weiter Ferne.
Lassen Sie sich auf einen gemeinsamen Schritt in eine kommunikative Zukunft mit Ihrem Hund ein.

Dozentin: Bine Alff

Orientierung unter allen Umständen

Voraussetzung hierfür sind der vorherige Besuch des Workshops oder des Kurses „Orientierung am Menschen“. Denn hier wird einen ganzen Tag unter erschwerten Bedingungen geübt. Sie lernen Ihrem Hund in Stresssituationen ebenso Orientierung zu bieten wie unter erhöhter Ablenkung.

Wer's hier kann, kann`s wirklich überall ...

Dozentin: Bine Alff

Ruf mich doch – vielleicht komm ich …

Verzweifelt hört man so manchen Hundehalter den Namen seines Hundes rufen.

Was meist noch mit einem netten „Fiffi, hier“ anfängt, steigert sich über „Fiiiiiiiiiiiiffiiiiiii, hier hab ich gesagt“ bis hin zu „Fiffi hier her, komm jetzt her ich hab gesagt, du sollst jetzt kommen, Fiffi, also wenn Du jetzt nicht kommst“… Naja, iiiiirgenwann kommt Fiffi dann auch wieder angestiefelt und der Spaziergang wird fortgesetzt.

Bilder wie diese sehen wir alle jeden Tag und nicht umsonst heißt es: Der Rückruf ist Königsdisziplin!

Dennoch ist das zuverlässige Zurückkommen des Hundes auf Signal der größte Wunsch eines Hundehalters.

In diesem Workshop möchten wir erreichen, dass die Hunde auch unter verschiedenen Ablenkungen abrufbar sind und ihren Besitzer nicht einsam am Waldrand stehen lassen. Wir überlassen die Zuverlässigkeit des Rückrufs und die Orientierung im Freilauf nicht mehr dem Zufall.

Gemeinsam werden wir in diesem Workshop verschiedene Wege erarbeiten, dass auch Ihr Hund in Zukunft zuverlässig kommt, wenn Sie ihn rufen.

Voraussetzung zur Teilnahme an diesem 2 Tages -Workshop ist der Workshop oder der Kurs „Orientierung am Menschen“ bzw. ein vorheriges Kennenlernen und Einschätzen durch unsere Trainer.

Dozentin: Bine Alff

Meiner tut nix – der will nur Hallo sagen …

Umgang mit Fremdhunde(halter)n in Theorie und Praxis

Wer hat ihn nicht schon gehört, diesen Satz?! Unangeleinte Hunde und deren uneinsichtige Herrchen gehören in Deutschland heutzutage zum Landschaftsbild und werden für mehr und mehr Menschen zum Problem.

Egal ob Hundehalter, Jogger, einfacher Spaziergänger, Reiter oder Radfahrer … wer sich im öffentlichen Raum bewegt trifft auf sie und muss sich – gewollt oder nicht – mit ihnen auseinandersetzen.

Und dabei wollen wir Ihnen helfen! Wie kann ich mich verhalten und gegebenfalls mich und meinen Hund schützen?

Volle 2 Tage widmen wir uns der Einschätzung und dem Umgang mit fremden, freilaufenden Tutnixen und deren Haltern. Fremdhunde(halter)managment in Reinform – Wissen für einen entspannten Alltag.

Dozenten: Daniel Herter
Kosten: 2-Tages-Workshop 160 Euro

Menschen Lesen

Der Weg zur gelungenen Kommunikation sowohl in der Beratung von Kunden als auch im rein privaten Bereich liegt zu allererst im Verstehen des Gegenüber. Also besser zuhören lernen? - Schon.

Allerdings laufen zwischen 60% und 80% aller Kommunikationsvorgänge nonverbal ab. Durch Gestik und Mimik, körpersprachlich. Also vor allem besser Hinsehen lernen!

Doch wohin genau? In die Augen? Auf die Hände? Was bedeutet eigentlich was? Und gilt das für alle Menschen gleich?

In dieser Veranstaltung nähern wir uns der körpersprachlichen Ausdrucksformen des Menschen nicht nur in der Theorie, sie beinhaltet auch diverse praktische und unterhaltsame Übungen, mit deren Hilfe Sie Ihr neu erlangtes Wissen vertiefen und in Ihre Arbeit oder Ihren Alltag zu integrieren können. Denn bekanntlich macht nur Übung den Meister.

An diesem Tag arbeiten Menschen mit Menschen. Das bedeutet: Hunde sind jederzeit willkommen, solange sie den Ablauf nicht stören.

Dozent: Daniel Herter

Körpersprachliches Longieren mit Hund – nach Sami El Ayachi

Unsere Körpersprache ist oft undeutlich und kontrovers zu dem, was wir eigentlich von unserem Hund erwarten.

In diesem Workshop geht es um die bewusste Wahrnehmung der eigenen Körpersprache. Denn wenn wir genau mit dieser deutlich und klar mit unserem Hund kommunizieren können, kann dieser uns auch verstehen.

Aus diesem gemeinsamen Verständnis folgen dann gemeinsame Bewegungen. Jetzt kann der Hund sich auf uns einlassen, kann unseren Aussagen Vertrauen schenken. Aus verschiedenen kleinen Übungen entsteht eine tolle Beschäftigung, die meist den Menschen und Hunden gleichermaßen Spaß bringt und ein wertvoller Baustein in der Mensch-Hund-Beziehung ist.

Beim körpersprachlichen Longieren wird der Hund zunächst an einer Leine geführt. Langfristig wird die Distanz zwischen Mensch und Hund erweitert. Die Blicke und die Körpersprache des Menschen leiten den Hund an in welche Richtung und mit welchem Tempo er um die Kreise laufen soll. Hieraus entsteht ein tolles Miteinander, das sehr fein aufeinander abgestimmt ist.

Eine gelungene Beschäftigung, die mit ganz viel Ruhe und Klarheit beginnt und endet.

Dozentin: Bine Alff

Lost – Vorankündigung

Mein Name ist Bine Alff. Viele kennen mich weil meine Hündin Carlie am 19. Juli 2014 weggelaufen ist. Dieser Tag hat mein Leben und mich verändert. Viele Vorwürfe musste ich mir anfangs anhören, viele Tipps habe ich bekommen.

Vor allem aber durfte ich tolle Menschen in dieser Zeit kennenlernen. Ich habe viel gelernt, über das Loslassen und das Festhalten, über Laufmuster verschiedener Hunde. Über Ehrlichkeit, über Menschen, über Hunde, über Freiheit. Über die Macht der Energie und die Macht von Außen.

Aus dieser ganzen Geschichte ist viel entstanden. Viele Hunde konnten und können durch hier erlangtes Wissen gesichert werden. Wusstet ihr, dass alleine in München im Schnitt täglich ca. 5 Hunde entlaufen?

Ich möchte Euch von meiner Geschichte erzählen, über die Achterbahnfahrt von Gefühlen, über Ängste über Gelerntes. Nüchtern und gefühlvoll. Denn das was wir lernen du erleben durften, möchte ich nicht zurückhalten.

Referent: Bine Alff unterstützt von „Carlies inner circle – Team“

So nah und doch so fern - Körpersprache in Präzision mit Sami El Ayachi

Wie lange hört mein Hund mir eigentlich zu, wenn ich mit ihm rede und was nimmt er davon wahr?
Wie präzise kommuniziere ich mit meinem Hund und was davon versteht er?

Fragen, auf die in diesem Workshop Antworten gefunden werden.

Oft werden im Alltag Sätze nicht mehr ausgesprochen und Antworten nicht mehr abgewartet. Körperbewegungen werden auf ein Mindestmaß reduziert. Sie werden häufig ungenau und sehr schnell ausgeführt und führen somit zu Missverständnissen.

Wer sich selber genau beobachtet wird feststellen, dass wir Menschen immer häufiger Smalltalk betreiben. Genauso geht es auch unseren Hunden. Der Smalltalker hat meistens keine Zeit, Dynamik ist oft sein zweiter Vorname, er kann sich schlecht konzentrieren, ist körperlich da, aber mit dem Kopf ganz woanders und gemeinsame Beschäftigungen langweilen ihn schnell.

Im Rahmen des Workshops werden die Entdeckung der Langsamkeit, die Beobachtung der wechselseitigen Einflüsse und vor Allem eine neue Präzision der körperlichen Bewegungen zu Veränderungen und zur Intensivierung der Kommunikation führen. Eine klare und bewusste Kommunikation ist die Grundlage für eine tiefe und gefestigte Beziehung mit unserem Hund.

Dieser Workshop ist für alle geeignet, die ihre Körpersprache und somit die Kommunikation mit ihrem Hund verfeinern möchten, aber auch für alle, deren Hund ständig neue Ideen im Kopf hat und sich schnell langweilt.
Denn wenn die Kommunikation grundsätzlich stimmt, sind so viele Dinge möglich ...

Dozent: Sami El Ayachi

Körpersprachliches Longieren mit Sami El Ayachi

Nicht nur als Dozent auch als Buchautor machte Sami El Ayachi 2015 mit seinem Buch „Körpersprachliches Longieren“ von sich reden.

Beim körpersprachlichen Longieren mit Hund stehen zunächst die Körperhaltung/Körpersprache und das Timing des Menschen im Fokus. Das gesamte Longiertraining erfolgt ohne Motivationshilfen, wie Futter, usw. Die einzige Motivation für den Hund ist der klar agierende Mensch!

Die Ausdrücke „Nähe durch Distanz“ oder „Distanz schafft Nähe“ werden zwar immer wieder im Zusammenhang mit dem Longieren mit Hund erwähnt. Tatsache ist jedoch, dass eine Verbundenheit zwischen Menschen und Hunden im Nahbereich erzielt werden muss, damit diese Verbundenheit auch in der Distanz fortbestehen kann. Die Verlässlichkeit und Verbindlichkeit der Kommunikation im Nahbereich ist daher Grundvoraussetzung für die Freiheit auch auf Distanz. Das körpersprachliche Longieren mit Hund ist eine einzigartige Möglichkeit, die Kommunikation und Verbundenheit zwischen Hund und Mensch herzustellen, zu verbessern und zu festigen.

In den Longierkursen und Workshops lernt der Mensch u.a.:

  • seinen Körper bewusster zu bewegen
  • die Wirkung seiner Körpersprache auf den Hund zu verstehen
  • seine Körpersprache zur Kommunikation mit dem Hund zu nutzen
  • seine Blicke richtig einzusetzen
  • über Blicke Laufrichtungen vorzugeben
  • die Kommunikation und Verbundenheit zum Hund zu verbessern
  • seinen Hund durch die menschliche Körpersprache zu leiten
  • dem Hund Grenzen und Tabuzonen zu setzen und
  • die Körpersprache des Hundes zu erkennen, zu verstehen und zu nutzen.

In den Longierkursen und Workshops lernt der Hund u.a.:

  • den Menschen und seine Körpersprache zu verstehen
  • auf seinen Menschen und dessen Körpersprache zu achten
  • dem Menschen zu vertrauen
  • die Bindung zum Menschen zuzulassen
  • sich vom Menschen leiten zu lassen und
  • Grenzen und Tabuzonen zu akzeptieren.

Dozent: Sami El Ayachi

Hallo, wer bist Du denn? - Rassen verstehen, Bedürfnisse erkennen mit Gerd Leder

Die Rassen des Hundes erkennen und verstehen.

Einst gab es Zeiten, in denen war das Aussehen eines Hundes nebensächlich. Die Hundewelt bestand aus "Typen" oder Schlägen. Jede Region hatte ihren eigenen Typus Wachhund, Jagdhund oder Hütehund. Heute werden über 400 Rassen strikt voneinander getrennt. Ihre Beschreibungen in der einschlägigen Literatur versprechen ein standardisiertes Äußeres gepaart mit genauen Angaben über das "Wesen" der einzelnen Rasse. Es wird suggeriert, dass man beim Erwerb eines solchen Hundes exakt weiß, was man da so bekommt.

Nur versteht ein Kenianer oder Kasache eventuell unter "wachsam" etwas ganz anderes, als der deutsche zukünftige Hundebesitzer. Laut dem Genetiker Dr. Hellmuth Wachtel sind ohnehin lediglich die letzten fünf Vorfahren ausschlaggebend für das Wesen eines Hundes.

Aber wer trifft bei der jeweiligen Rasse diese Entscheidungen? Und nach welchen Kriterien? Hier den Überblick nicht zu verlieren, ist ein Lebenswerk - und zwar das von Gerd Leder.

In den beiden Tagen des Seminars schafft er es, wie kein anderer, den Teilnehmern ein genaues Bild vom heutigen Stand der verschiedenen Rassen zu vermitteln. Ausgehend vom Ursprungsland und der eigentlichen Funktion des Hundes, über die Zuchtverbände bis hin zu den aktuellen Erfahrungen der Hundetrainer mit dieser oder jener Rasse - hier wird jeder Aspekt berücksichtigt.

Diese Veranstaltung ist gerade deswegen auch für bereits aktive oder angehende Hundeerzieher nur zu empfehlen. Wer Hunde kennenlernen möchte, wer verstehen will, warum Hund nicht gleich Hund, und warum auch Rottweiler nicht gleich Rottweiler ist, der ist hier genau richtig!

(Zu dieser Veranstaltung können Hunde mitgebracht werden sofern sie den Ablauf nicht stören)

Dozent: Gerd Leder
2-Tages-Workshop